Die Highlights der Oscar Verleihung 2013

  • 3-4-2013

„And the Oscar goes to…“ – mit diesem Satz wurden auch in diesem Jahr die besten Filmschaffenden der Kinowelt ausgezeichnet. Die ganz großen Höhepunkte fehlten bei der Oscar-Verleihung 2013 im Dolby Theatre in Los Angeles. Durch das Programm führte Seth MacFarlaine, der sich selbst auf die Schippe nahm und auf allzu drastische Jokes weitgehend verzichtete. Dafür tanzte er in Begleitung von Harry Potter-Darsteller David Radcliffe und anderen Stars über die Bühne. Spektakulär war die Live-Schaltung ins Weiße Haus, wo Amerikas First Lady Michelle Obama die Wahl des besten Films bekannt gab. Für Gänsehaut sorgte Sängerin Adele, die ihren preisgekrönten Titelsong „Skyfall“ zum Besten gab.

Den ganz großen Gewinner gab es bei der Verleihung ebenfalls nicht. Als bester Film wurde der CIA-Thriller „Argo“ ausgezeichnet. Für den unter der Regie von Ben Affleck, der auch als Hauptdarsteller fungierte, produzierten Film nahm das Produzententrio aus Ben Affleck, George Clooney und Grant Heslov den begehrten Goldjungen entgegen. Damit konnte Affleck nach 15 Jahren erneut einen Oscar erringen. Auf der Strecke blieben der Spielbergfilm „Lincoln“, der bei 12 Nominierungen nur zwei Auszeichnungen erhielt, der Tarantino-Film „Django Unchained“, „Life of Pi“ von Ang Lee und der Musicalfilm „Les Misérables“. Der deutschsprachige Beitrag „Liebe“ des österreichischen Regisseurs Michael Haneke war ebenfalls nominiert worden, wurde von der Jury aber nur als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.
Für Schauspieler ist der Oscar der Schlüssel zu den ganz großen Rollen und hohen Gagen. In diesem Jahr überzeugte Daniel Day-Lewis mit seiner Darstellung des amerikanischen Präsidenten Lincoln die Jury. Mit seinem dritten Oscar als bester Hauptdarsteller, den er aus den Händen der Vorjahrssiegerin Meryl Streep entgegen nahm, verewigte sich Day-Lewis damit auf der Bestenliste der Oscar-Prämierten. Kaum einer hatte die noch sehr junge und relativ unbekannte Schauspielerin Jennifer Lawrence auf der Rechnung. Sie erhielt einen Oscar als beste Schauspielerin für ihre Rolle in „Silver Linings“ für ihre Darstellung einer psychischen kranken Frau. Außerdem wird sie sicherlich mit ihrem charmanten Stolperer auf dem Weg zur Verleihung in die Geschichte des Oscars eingehen.
Der Österreicher Christoph Waltz wurde drei Jahre nach „Inglorious Basterds“ erneut für die beste Nebenrolle als Dr. Schultz in „Django Unchained“ ausgezeichnet. Als beste Nebendarstellerin überzeugte Anne Hathaway die Jury mit ihrer Rolle als Fantine in „Les Misérables“. Als bester Filmsong wurde „Skyfall“ ausgezeichnet, den die britische Sängerin Adele für den gleichnamigen Bond-Film interpretierte. Damit ehrte das Komitee zum ersten Mal einen Song aus einem Bond-Film mit einem Oscar. Der Oscar für die beste Filmmusik wurde dem teilanimierten Ang Lee Film „Life of Pi“ zuerkannt. „Merida – Legende der Highlands“ erhielt die Auszeichnung als bester Animationsfilm.


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