Kinofilme

Dokumentarfilm

Keine Lieder über Liebe

Dieser Film ist für alle, die mit der Musik der "Hamburger Schule" aufgewachsen sind oder diese noch immer gern hören, sowie für all jene, die Filme mit dem Thema Liebe zwischen Mann und Frau sowie brüderlichen Rivalität gerne schauen, optimal geeignet.
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Sicko

Nach seinem Angriff auf die US-amerikanische Waffenlobby und den Untersuchungen zu den politischen Verstrickungen um die 9/11 Terroranschläge, knöpft sich Michael Moore in seinem neuesten Dokumentarfilm das desolate Gesundheitssystem seiner geliebten Heimat USA vor. Dabei hat er drei große Feindbilder ausgemacht: die Pharmaindustrie, die Krankenhausunternehmen und die Versicherungen. Da in Amerika die Regeln des freien Marktes gelten und sich der Staat nicht für die Gesundheit seiner Bürger verantwortlich sieht, schildert Moore anhand von zahlreichen Einzelschicksalen Ungerechtigkeiten und grenzenlose Profitgier der Konzerne und Institutionen. Im zweiten Teil bereist Moore Kanada und Europa und präsentiert seinen Landsleuten das sozialstaatliche und vermeintlich gerechtere Gesundheitswesen. Hier kommen dann wiederum die Versäumnisse des US-amerikanischen Bildungssystems zum Vorschein.  >> mehr

Full Metal Village

Einmal im Jahr wird das kleine schleswig-holsteinische Dorf Wacken zum Mekka der Heavy-Metal-Fraktion. Das Wacken-Open-Air begann vor Jahren als lokales Rocker-Konzert und ist mittlerweile zum größten Festival seiner Art angewachsen. Sung Hyung Chos Dokumentarfilm interessiert sich vor allem für die Bewohner Wackens und deren friedliches Landleben. Das Leben dort ist aber mittlerweile unweilgerlich mit dem Festival verschmolzen. Ein ganzes Dorf arbeitet an der Ausrichtung der Veranstaltung mit, verleiht dem Ereignis seinen charmanten Charakter und profitiert vor allem auch ökonomisch davon. >> mehr

Am Abend des 9. November 1977 verlor Österreich seinen Ruf als Inselstaat im Netzwerk des internationalen Terrorismus. Die Welle der Gewalt war von Deutschland nach Österreich übergeschwappt. Der Industrielle Walter Michael Palmers wurde von der Bewegung des 2. Juni entführt und erst gegen eine Zahlung von 30,5 Millionen Schilling wieder freigelassen. Mitunter verantwortlich für die Tat waren Thomas Gratt, Othmar Keplinger und Reinhard Pitsch. Keine Insel versucht den Hintergründen der Entführung nachzuspüren und rückt die Täterperspektive in den Vordergrund. Die Entführer von damals sprechen das erste Mal umfassend über ihre Tat. >> mehr

Prater

Der Wiener Prater, im Volksmund „Wurstlprater“ genannt, ist der älteste Vergnügungspark der Welt. Neben Casinos, Spielhallen, Restaurants und Hochschaubahnen beherbergt er auch das Wahrzeichen der Stadt: das Wiener Riesenrad. Der Film zeichnet die Entstehungsgeschichte des Praters nach, konzentriert sich aber auf das gegenwärtige Bild des Praters. Gespräche mit Schaustellern wechseln sich mit Kommentaren von Besuchern ab. Normalitäten und Kuriositäten werden nebeneinander gestellt. Untermalt wird der Film mit Texten von bedeutenden Persönlichkeiten wie Elfriede Jelinek, Erich Kästner, Josef von Sternberg und Elias Canetti. Der Rummel bietet nicht nur Attraktionen, er regt auch zum Denken an.   >> mehr

How to cook your life

Zen-Lehrmeister Edward Espe Brown ist der Verfasser der berühmten Tassajara Kochbücher. In ihnen werden nicht einfach nur Kochrezepte abgedruckt, sondern eine Philosophie beschrieben, die seit mehreren Jahrhunderten gelehrt wird. Edward Espe Brown lehrt in seinen Büchern und Kursen elementaren Dingen wie dem Schneiden einer Karotte, dem Backen von Brot oder der Zubereitung eines Kuchens eine tiefere Bedeutung zu geben. In Zeiten von Fast Cooking und Food Food scheint eine Rückbesinnung auf diese Werte wichtiger denn je. Die Regisseurin Doris Dörrie hat den Kochguru besucht und bei mehreren seiner Kurse beobachtet.  >> mehr

The Dixie Chicks - Shut up and Sing

Durch ihre riesige amerikanische Fangemeinde wurde die Country Formation „The Dixie Chicks“ zur erfolgreichsten weiblichen Band aller Zeiten. 2003 erfolgte der Karriereknick. Während eines Konzerts in London bekannte sich die Frontfrau Natalie Maines offenkundig zu ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Politik ihres Präsidenten George Bush. Ihre teilweise ultrakonservative Fangemeinde verzieh den Idolen  ihr politisches Outing nicht. Eine mediale Hetzkampagne wurde gegen sie losgetreten, Radiostationen boykottieren ihre Songs und Fans vernichteten ihre CD-Sammlungen. Paradoxerweise konnte die Band dadurch eine neue Fangemeinde erschließen. Demokraten und Kanadier begannen sich für ihre Musik zu interessieren und nahmen ihre 2005 veröffentlichte Platte „Taking the long way“ als politischen Kommentar wahr… >> mehr



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