Steven Spielberg

Er ist einer der bedeutendsten Regisseure und Produzenten Hollywoods, zahlreiche Blockbuster hat er verantwortet: Steven Spielberg. Der 1946 in Cincinatti im US-Bundesstaat Ohio Geborene schuf solche Filmklassiker wie E.T. - Der Außerirdische, Jurassic Park, Der Soldat James Ryan, Schindlers Liste und die Indiana-Jones-Reihe.

Schon früh startete er seine ersten Versuche mit der Filmkamera. So gewann er als Dreizehnjähriger mit einem vierzig Minuten langen Film namens Escape to nowhere bereits einen Wettbewerb. Es war nur folgerichtig, dass er ein entsprechendes Studium an der California State University in Long Beach begann. Er zeichnete sich schon währenddessen dadurch aus, dass er stets den Kontakt zu Hollywoods Filmschaffenden suchte. Die Anstrengungen erzielten rasch Erfolg: Sein Kurzfilm Amblin' wurde auf einem Festival in Atlanta gezeigt, was auch in der Filmmetropole Los Angeles wahrgenommen wurde. Gerade einmal 22 Jahre alt, schloss Spielberg einen Kontrakt über sieben Jahre mit einem Fernsehstudio ab. Er produzierte für dieses verschiedene Serienfolgen, zum Beispiel eine für die beliebte Krimireihe Columbo, und erzielte mit dem Film TV Duell zudem einen Überraschungserfolg.

Kurze Zeit später feierte Spielberg als Regisseur und Drehbuchautor mit dem Werk The Sugarland Express Durchbruch im Kino. Eine der beiden Hauptrollen in diesem Film, bei dem ein Ehemann aus einem Gefängnis ausbricht und seine Frau ihn auf der Flucht begleitet, wurde von Goldie Hawn übernommen. Es ging Schlag auf Schlag weiter: 1975 führte er bei Der weiße Hai Regie. Die Produktion brach sämtliche Rekorde und wurde zum kommerziell erfolgreichsten Film bis dahin. Der nächste Höhepunkt seiner Karriere war 1981 der Abenteuerfilm Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes, indem Harrison Ford zum ersten Mal Indiana Jones spielte. Es folgten noch drei weitere Teile, der Letzte datiert aus dem Jahr 2008. 1985 kam Die Farbe Lila in die Kinos, eine Romanadaption, welche Rassismus in den Südstaaten thematisiert. In puncto Spezialeffekte setzte Spielberg 1993 mit dem ersten Teil von Jurassic Park neue Maßstäbe. Im gleichen Jahr erschien Schindlers Liste, ein über drei Stunden langer, eindrucksvoller Film über den Holocaust. Im Werk Der Soldat James Ryan widmete sich Spielberg erneut einem historischen Stoff: Am Beispiel des Zweiten Weltkrieges macht er die Schrecken des Krieges deutlich. Minority Report als Science-Fiction-Thriller mit Tom Cruise und Catch Me If You Can als Gaunerkömodie mit Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen sind zwei weitere erfolgreiche Werke aus dem Anfang der 2000er. Auffällig bei Spielberg ist, wenn man die erwähnten Filme und die zahlreichen anderen betrachtet, dass er sich weder auf eine Thematik noch auf ein Genre festlegen lässt.

Ebenso beeindruckend wie Spielbergs Filmografie liest sich die Liste seiner Auszeichnungen. So hat er unter anderem für seine Regiearbeit bei Schindlers Liste und Der Soldat James Ryan einen Oscar gewonnen.


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