Rutger Hauer

Lebenswerk

Rutger Oelsen Hauer wurde am 23. Jänner 1944 in Breukelen, Amsterdam, als Sohn zweier Schauspiellehrenden geboren. Er wuchs in Amsterdam auf, zog mit 15 Jahren aus und finanzierte sich seinen Lebensunterhalt anfangs mit dem Schrubben von Decks, später als Elektriker und Zimmermann. Zeitgleich nahm er Schauspielunterricht an einer Nachtschule. Sein Fernsehdebüt gab er 1956 in „Asmodée“. Nach dem Abschluss der Schule trat er 1967 der Schauspieltruppe „Noorder Compagnie“ bei, bei der er bis 1973 blieb. Den ersten Film drehte Hauer 1969 mit „Monsieur Hawarden“, seine Szenen wurden allerdings nicht veröffentlicht. Berühmt wurde er in selben Jahr durch seine Rolle in der Fernsehserie „Floris“. Damit begann seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Paul Verhoeven. Dieser verschaffte Hauer die Hauptrolle im Erfolgsfilm „Türkische Früchte“ (1973).

1975 wirkte Hauer mit dem Thriller „Die Wilby-Verschwörung“ erstmals in einem englischsprachigen Film mit. Sein US-amerikanisches Debüt gab er in „Nachtfalken“ (1981). Durch „Nachfalken“ und den darauf folgenden Film „Blade Runner“ (1982) schaffte der Mime seinen internationalen Durchbruch. Für „Flesh and Blood“, seinem bisher letzten Film unter Verhoevens Regie, gewann er 1985 zwei holländische Gouden Kalfs. Besonders erfolgreich war er auch mit „Hitcher, der Highway Killer“ (1985).  Kurz darauf verlegte Hauer seinen Wohnsitz an die kalifornische Küste. 1987 war er in Großbritannien in Guinness-Werbespots zu sehen. Der Umsatz der Firma stieg innerhalb von drei Monaten um 22 Prozent. Für seine schauspielerische Leistung in „Sobibor“ (1988) erhielt Hauer einen Golden Globe.

In den 1990er Jahren arbeitete er vorwiegend in britischen und US-amerikanischen Fernsehproduktionen mit. Sein Kino-Comeback schaffte er mit Rollen in „Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind“ (2002), „Sin City“ (2005) und „Batman Begins“ (2005).

Im Jahr 2006 gründete Hauer die Rutger Hauer Film Factory im niederländischen Rotterdam. In Kooperation mit der Kommunikations- und Medienschule „Inholland“ werden jungen Talenten Workshops mit erfahrenen Menschen aus dem Filmgeschäft angeboten.

Privat engagiert sich Hauer außerdem für den Umweltschutz wie etwa für Greenpeace. Außerdem gründete er eine Stiftung zur AIDS-Forschung. Der Schauspieler ist in zweiter Ehe mit seiner großen Liebe Ineke verheiratet. Aus erster Ehe hat er eine Tochter.



Filmographie

1973: Türkische Früchte
1975: Das Mädchen Keetje Tippel
1975: Die Wilby-Verschwörung
1977: Soldiers – Der Soldat von Oranien
1980: Spetters – knallhart und romantisch
1981: Nachtfalken (Nighthawks)
1981: Einzigartige Chanel
1982: Blade Runner
1982: Inside the Third Reich
1983: Das Osterman Weekend
1983: Eureka (1984)
1984: Die Brut des Adlers
1985: Hitcher, der Highway Killer
1985: Der Tag des Falken
1985: Flesh and Blood
1986: Gesucht: Tot oder Lebendig
1987: Sobibor
1989: Blinde Wut
1989: Die Jugger – Kampf der Besten
1991: Wedlock
1992: Buffy – Der Vampir-Killer
1992: Split Second
1993: Blind Side
1993: Arctic Blue – Durch die weiße Hölle
1993: Nostradamus
1994: Death Connection
1994: Surviving the Game – Hetzjagd durch die Hölle
1994: Vaterland
1994: Aussichtslos (The Beans of Egypt, Maine)
1996: Mr. Stitch
1997: Hemoglobin
1997: Knockin’ on Heaven’s Door
1998: Merlin
1998: Bone Daddy – Bis auf die Knochen
1999: New World Disorder
2000: Der Tod kommt nie allein (Partners in Crime)
2000: Das zehnte Königreich Jäger
2001: Turbulence 3: Heavy Metal
2001: Flying Virus
2002: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind
2004: Salem's Lot
2005: Dracula III: Legacy
2005: Batman Begins
2005: Sin City
2005: Der Poseidon-Anschlag
2006: Die Jagd auf Eagle One
2006: Minotaur
2006: Tonight at Noon


Links

www.rutgerhauer.org


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