Keanu Reeves

Lebenswerk

Keanu Reeves (keanu – hawaiisch: die Kühle) wurde am 2. September 1964 in Beirut, Libanon, geboren. Nach dem Umzug der Familie nach Australien, wo Reeves Schwester Kim das Licht der Welt erblickte, ließ sich Keanus Mutter Patricia 1966 von dessen drogenabhängigen Vater Samuel, einem Geologen, scheiden. Sie zog mit ihren Kindern nach New York und lernte dort ihren zweiten Ehemann, den Regisseur Paul Aaron kennen. Reeves wuchs nach einem erneuten Wohnsitzwechsel schließlich in Toronto, Kanada, auf. Nach der Scheidung von Aaron schenkte Patricia ihrem dritten Ehemann Robert Miller 1976 eine Tochter namens Karina und Keanu damit seine erste Halbschwester. 1980 kam seine zweite Halbschwester Emma Rose in Hawaii zur Welt.

Aufgrund mangelhafter schulischer Leistungen besuchte Reeves verschiedene High Schools, zuletzt die High School for Performing Arts. Im Alter von 17 Jahren ging er vorzeitig von der Schule ab, um sich seinen Traum vom Schauspielberuf zu erfüllen. Bevor der Eishockey-Begeisterte die ersten Rollen besetzen durfte übernahm er Gelegenheitsjobs als Schlittschuhschleifer, Koch und Gärtner. Nach einigen Auftritten im Stadttheater von Toronto und ersten Fernseh- und Kinoauftritten ab 1979 kehrte er 1886 im Besitz der begehrten Union Card der Screen Actors Guild Kanada den Rücken zu, um in Hollywood Fuß zu fassen.

Angesehene Regisseure wurden nach seiner Darbietung im Jugenddrama „Das Messer am Ufer“ (1987) auf den jungen Schauspieler aufmerksam und engagierten ihn für Filme wie „Gefährliche Liebschaften“ (1988) und „Gefährliche Brandung“ (1991). Zum internationalen Durchbruch verhalf ihm der Kinohit „Speed“, den er 1994 mit Sandra Bullock drehte. Die Rolle in der Fortsetzung „Speed 2“ lehnte er ab, um mit seiner Band „Dogstar“ in Europa auf Tour zu gehen. „Dogstar“ löste sich 2003 vorläufig auf.

In die oberste Liga Hollywoods schaffte Reeves es als „Neo“ in der Matrix-Trilogie (1999 und 2003), die mit vier Oscars ausgezeichnet wurde. Besonders gute Kritiken erhielt der Mime auch für seine Darstellung des verliebten Arztes in „Was das Herz begehrt“ (2003). Jährlich dreht er mindestens zwei bis drei Filme, weshalb er aus der Band „Becky“ aussteigen musste. Aufgrund seines Zeitmangels wäre es dem Bassisten nicht möglich gewesen, die zunehmende Anzahl von Konzerten zu bewältigen. Für seine schauspielerischen Leistungen wurde er bisher mit drei MTV Movie Awards ausgezeichnet.

Reeves blieb bisher unverheiratet und kinderlos. Die mit Jennifer Syme gemeinsame Tochter wurde 1999 tot geboren – die Beziehung der beiden zerbrach kurz darauf. Im April 2001 starb Syme bei einem Autounfall, zu dem es wahrscheinlich unter dem Einfluss von Antidepressiva kam.


Filmographie

1984: Frei Für Eine Neue Liebe (Letting Go; TV)
1985: One Step Away
1986: Träume werden wahr (Flying - Dream To Believe)
1986: Bodycheck ("Heaver")
1986: Verraten Und Verkauft (Act Of Vengeance; TV)
1986: Young Again (TV)
1986: Under The Influence (TV)
1986: Abenteuer Im Spielzeugland (Babes In Toyland; TV)
1986: Terror an der Highschool (Brotherhood Of Justice)
1987: Das Messer am Ufer (River's Edge)
1988: Der Prinz von Pennsylvania (Prince Of Pennsylvania)
1988: Gefährliche Liebschaften (Dangerous Liaisons)
1988: Eine verrückte Reise durch die Nacht (The Night Before)
1988: The Last Song (Permanent Record)
1988: Bill & Ted's Verrückte Reise Durch Die Zeit (Bill & Ted's Excellent Adventure)
1989: Eine Wahnsinnsfamilie (Parenthood)
1989: Life Under Water (TV)
1990: Julia & Ihre Liebhaber (Aunt Julia & The Scriptwriter oder Tune in Tomorrow)
1990: Ich liebe Dich zu Tode (I Love You to Death)
1991: My Private Idaho (My Own Private Idaho)
1991: Bill & Ted's verrückte Reise in die Zukunft (Bill & Ted's Bogus Journey)
1991: Gefährliche Brandung (Point Break)
1991: Providence
1992: Bram Stoker's Dracula'
1993: Little Buddha
1993: Freaks (Freaked)
1993: Viel Lärm um nichts (Much Ado About Nothing)
1993: Even Cowgirls Get the Blues
1994: Speed
1995: Dem Himmel So Nah (A Walk In The Clouds)
1995: Vernetzt - Johnny Mnemonic (Johnny Mnemonic)
1996: Feeling Minnesota
1996: Außer Kontrolle (Chain Reaction)
1997: Im Auftrag des Teufels (The Devil's Advocate)
1997: Wie ich zum ersten Mal Selbstmord beging (The Last Time I Committed Suicide)
1999: Me And Will
1999: The Matrix
2000: The Gift - Die dunkle Gabe (The Gift)
2000: The Watcher
2000: Helden aus der zweiten Reihe (The Replacements)
2001: Hardball
2001: Sweet November
2003: Was das Herz begehrt (Something's Gotta Give)
2003: The Matrix: Reloaded
2003: The Matrix: Revolutions
2005: Thumbsucker
2005: Constantine
2005: Ellie Parker
2006: A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm (A Scanner Darkly – The Movie)
2006: Das Haus am See (The Lake House)

Musikvideos

1991 Paula Abdul: Rush Rush
2003 Anthrax: Save Home


Diskographie

1996, 16. Juli – Dogstar: Quattro Formaggi EP – Debüt-Album (Volcano)
1997, 15. Oktober – Dogstar: Our Little Visionary (Volcano)
2000, 11. Juli – Dogstar: Happy Ending (Ultimatum)
2003, 3. Juni – Compilation: Keanu Reeves Collection (Pioneer)
2004 – Becky: Diverse Studioaufnahmen, jedoch nie ein komplettes Album




Links

www.keanu-reeves.ch
www.keanu.de
www.keanu-reeves.net
keanuweb.com
keanuconnection.com
keanuvision.com


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