James Cameron

Lebenswerk:

James Francis Cameron wurde am 16. August 1954 in Kapuskasin, Ontario, Kanada geboren. Sein Vater war Elektroingenieur und seine Mutter war Malerin. James begeisterte sich schon sehr früh für Technik und entschloss sich im Alter von 15 Jahren, nachdem er Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum" gesehen hatte, Filmemacher zu werden. Obwohl er fernab von Hollywood lebte, eignete er sich ein großes Filmwissen an, wobei ihn besonders die Special Effects faszinierten. Durch den Umzug seiner Eltern im Jahr 1971 nach Kalifornien sollte sein Traum von einer Filmkarriere in greifbare Nähe kommen. Doch die teuren Filmschulen konnten sich seine Eltern nicht leisten und so begann er ein Physik-Studium und wechselte später zur englischen Literatur.

1977 sollte Cameron, der mittlerweile als Lasteagenfahrer arbeitete und mit seiner ersten Ehefrau verheiratet war, seine Liebe zum Film neu entdecken. Das Erscheinen von „Star Wars“ spornte ihn wieder an, eigene Filmideen zu entwickeln. Zwei Jahre später hatte er in Eigenregie seinen ersten Kurzfilm „Xenogenesis“ fertig gestellt. Durch seine Arbeit bei „New World Pictures“ bekam er 1981 den Auftrag mit „Piranhas 2“ seinen ersten Kinofilm zu realisieren. Der Film erwies sich aber als kommerzielles und künstlerisches Desaster und brachte ihm noch keinen Karriereschub.  

Erst 1984 sollte ihm und seinem Star Arnold Schwarzenegger mit dem „Terminator“ der endgültige Durchbruch gelingen. Der verhältnismäßig billig produzierte Film machte ihn zu einem gefragten Regisseur. Mit „Alien 2“ konnte er seinen Ruf als Erfolgsgarant festigen. Mit „The Abyss“ ging Cameron 1989 ein teures und riskantes Projekt ein. Zwar gehört der Film aufgrund seiner Specialeffekte zu einem Meilenstein der Kinogeschichte, damals spielte das Tiefsee-Abenteuer aber gerade einmal die Herstellungskosten ein. Schuld war eine schlecht durchdachte Marketingstrategie. Cameron konnte aus seinen Fehlern lernen und setzte mit „Terminator 2 – Judgment Day“ abermals neue Maßstäbe. Der Film war der bis dahin teuerste Film aller Zeiten und revolutionierte die heute zum Standard gewordenen Computeranimationen. Privat verliebte sich Cameron in die Hauptdarstellerin Linda Hamilton, die kurz darauf seine vierte Ehefrau werden sollte. Das Erfolgsduo Cameron/Schwarzenegger machten 1994 noch einmal gemeinsame Sache und lieferte den Kassenhit „True Lies“.

1997 kam der Film in die Kinos, der Cameron für immer einen Platz im Kinoolymp sichern dürfte: "Titanic". Der als teuerste Film aller Zeiten angekündigte Film spielte Unsummen wieder ein und wurde mit 11 Oscars ausgezeichnet. Seitdem ist es ein wenig ruhiger um den Regisseur geworden. Er produzierte die Fernsehserie „Dark Angel“ und einige Dokumentationen für IMAX Kinos. Für 2009 ist jedoch seine Rückkehr in den Regiestuhl mit dem Science-Fiction-Film „Avatar“ geplant. Und wieder einmal sollen die Special-Effekte alles bisher Dagewesene übertreffen.

Seit dem 4. Juni 2000 lebt Cameron in fünfter Ehe mit der Schauspielerin Suzy Amis. Mittlerweile ist er Vater von vier Kindern.


 

Filmographie:

1978: Xenogenesis (mit Randall Frakes als Co-Regisseur)
1981: Piranha 2 – Fliegende Killer
1984: Terminator
1986: Aliens – Die Rückkehr
1989: Abyss
1991: Terminator 2 – Tag der Abrechnung
1994: True Lies
1996: Terminator 2 3D – Battles Across Time
1997: Titanic
2002: Dark Angel (Serien-Finale)
2002: Expedition: Bismarck
2003: Ghosts of the Abyss
2005: Aliens of the Deep
2009: Avatar
2009: Battle Angel


Links:

www.amazingcameron.com


Kommentar (0)

Kommentar abgeben
* Ihr Name:
* Ihre E-Mail:
(nicht öffentlich angezeigt)
Nachricht bei Antwort:
Genehmigung:
Webseite:
* Sicherheitsabfrage:
Security Image Neu generieren
Kopieren Sie die Zahlen und Buchstaben aus der Sicherheitsabfrage:
* Nachricht: