Ingrid Bergman

Lebenswerk

Ingrid Bergman wurde am 29. August 1915 in Stockholm, Schweden, geboren. Ihre Mutter starb, als Bergman drei Jahre alt war. Ihr Vater – ein Fotograf – verstarb 9 Jahre später, nachdem er schon früh ihr schauspielerisches Talent gefördert hatte. Die Waise lebte nach dem Tod ihrer Eltern bei einem Onkel und besuchte die Schauspielschule des Königlichen Dramatischen Theaters.

Im Alter von 20 Jahren bekam Bergman ihre erste Sprechrolle in einem schwedischen Film. Zwei Jahre darauf heiratete sie den Zahnarzt Petter Lindström und gebar die gemeinsame Tochter Pia. Als die Schauspielerin 1939 für den Film „Intermezzo“ in die USA geholt wurde, konnte sie bereits auf eine erfolgreiche Film- und Theaterkarriere in Schweden zurückblicken. Filme wie „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ (1941) und „Casablanca“ (1942) verhalfen ihr zu weltweiter Bekanntheit. Für „Das Haus der Lady Almquist“ (1944) wurde sie erstmals mit einem Oscar und einem Golden Globe prämiert. Auch für ihre Titelrolle in „Anastasia“ (1957) erhielt sie beide Auszeichnungen. Weitere Golden Globes erhielt sie für „Die Glocken von St. Marien“ (1946) und „Eine Frau namens Gold“ (1983). Für „Mord im Orient-Express“ wurde Bergman 1975 nochmals mit einem Oscar ausgezeichnet. Neben vier Bambis bekam sie zudem einen eigenen Stern am Walk of Fame in Hollywood.

1949 spielte Bergman in „Stromboli“ mit. Sie verliebte sich dabei in den Regisseur Roberto Rossellini. Als sie von diesem schwanger wurde, verließ sie ihren Ehemann Petter Lindström. Rossellini und Bergman heirateten 1950. Aus der Ehe gingen drei Kinder und sechs weitere gemeinsame Filme hervor. Nach sieben Jahren wurde die Ehe geschieden. 1958 ging Bergman mit dem schwedischen Produzenten Lars Schmidt die Ehe ein. Die Trennung der beiden erfolgte 1970.

Trotz ihrer schweren Krebserkrankung drehte die Mimin 1982 „Eine Frau namens Golda“ – ihren letzten Film.

Am 29. August 1982 – genau an ihrem 67. Geburtstag – starb Bergman. Ihre Asche wurde vor Stockholm auf See verstreut.


Filmographie

1935: Munkbrogreven,
1935: Bränningar
1935: Swedenhielms
1936: Intermezzo
1936: Walpurgisnacht (Valborgsmässoafton)
1938: På solsidan
1938: Dollar
1938: Die vier Gesellen
1939: Intermezzo (Remake)
1940: Juninatten
1941: Gefährliche Liebe (Rage in Heaven)
1941: Adam hatte vier Söhne (Adam Had Four Sons)
1941: Dr. Jekyll and Mr. Hyde
1942: Casablanca
1943: Wem die Stunde schlägt (For Whom the Bell Tolls)
1944: Das Haus der Lady Alquist (Gaslight)
1945: Die Glocken von St. Marien (The Bells of St. Mary's)
1945: Ich kämpfe um dich (Spellbound)
1945: Spiel mit dem Schicksal (Saratoga Trunk)
1946: Berüchtigt (Notorious)
1948: Triumphbogen (Arch of Triumph)
1948: Johanna von Orleans (Joan of Arc)
1949: Sklavin des Herzens (Under Capricorn)
1950: Stromboli
1952: Europa 51
1953: Reise in Italien (Viaggio in Italia)
1953: Wir Frauen (Siamo Donne)
1954: Angst (La Paura)
1956: Weiße Margeriten (Elena et les Hommes)
1956: Anastasia
1958: Indiskret (Indiscreet)
1958: Die Herberge zur 6. Glückseligkeit (The Inn of the Sixth Happiness)
1961: Lieben Sie Brahms? (Goodbye Again)
1964: Der Besuch (The Visit)
1964: Der gelbe Rolls-Royce (The Yellow Rolls-Royce)
1967: Stimulantia
1969: Die Kaktusblüte (Cactus Flower)
1969: Die Frau des anderen (Walk in the Spring Rain)
1973: Der geheimnisvolle Engel (The Hideaways)
1974: Mord im Orientexpress (Murder on the Orient Express)
1975: Nina - nur eine Frage der Zeit (A Matter of Time)
1978: Herbstsonate (Höstsonaten)
1981: Golda Meir (A Woman Called Golda) (TV)


Links

www.ingridbergman.com
www.ingridbergman.org


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