Glück

Regie: Doris Dörrie 
Schauspieler: Alba Rohrwacher, Vinzenz Kiefer, Matthias Brandt, Andrea Sawatzki
Genre: Drama
Länge: o.A.
Land: Deutschland 2011
Starttermin Deutschland: 23.02.2012
FSK: ab 12 Jahre
Filmverleih: Constantin

Der Münchner Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach, Enkel des NS-Reichsführers Baldur von Schirach, hat in seinem Bestseller „Verbrechen“ eine Reihe von Fällen beschrieben, die er in seiner Berufslaufbahn erlebt hat. Die erste seiner Geschichten mit dem Namen „Glück“ wurde jetzt von Regisseurin Doris Dörrie verfilmt. Dabei hat Dörrie, die auch das Drehbuch verfasste, anders als der Autor Wert auf die persönlichen Lebensumstände der Beteiligten gelegt. Entstanden ist ein Film, der die Frage danach stellt, was Glück ist und wann es zu Ende geht.
Der Strafverteidiger Noah Leyden, der sich selbst als Spezialist für das Glück betrachtet, erzählt die Geschichte zweier gestrandeter Menschen, denen eben dieses Glück nicht beschieden ist. Für den Kriegsflüchtling Irina ging es, als ihre Heimat vom Krieg verwüstet wurde. Die traumatisierte Frau flieht nach Berlin, um ein neues Zuhause zu finden, und verdient hier ihren Lebensunterhalt im ältesten Gewerbe der Welt. Kalle, ein obdachloser Punk, und Irina lernen einander kennen und verlieben sich. MitGlück-Szene viel Mühe aber auch viel Mut schaffen sie es, eine gemeinsame Wohnung zu mieten, um dort ein neues Leben anzufangen. Irina geht weiter der Prostitution nach und empfängt mit Kalles Billigung ihre Besucher nun in den eigenen vier Wänden. Eines Tages geschieht die Tragödie: Während des Liebesaktes verstirbt der Freier ganz plötzlich. In Panik flieht Irina. Als Kalle nach Hause kommt, ist die Wohnung leer, nur die Leiche liegt im Schlafzimmer. Kalle zieht die falschen Schlüsse und glaubt, Irina habe den Mann umgebracht. Er versucht mit allen Mitteln, sein Glück zu bewahren und die Frau, die er liebt, zu schützen. 
Doris Dörrie erzählt in „Glück“ von zwei Menschen, die zu den Verlierern der Gesellschaft gehören. Ihr Traum vom Glück währt nur kurz, zu schnell kommt das Ende der Gemeinsamkeit. Erfolgsproduzent Oliver Berben hatte sich frühzeitig die Filmrechte an von Schirachs Buch gesichert. Mit Doris Dörrie und einer ganzen Riege von namhaften deutschen Schauspielern konnte eine erstklassige Besetzung für den ersten Film einer geplanten Miniserie, die für das Fernsehen produziert werden soll, gefunden werden.
Allen voran ist Matthias Brandt in der Rolle des Noah Leyden zu nennen. In weiteren Rollen sind die bisher weniger bekannten Schauspieler Alba Rohrwacher als Irina und Vinzenz Kiefer als Kalle zu sehen. Mit Andrea Sawatzki als Kalles Mutter und Komödiantin Maren Kroymann als Staatsanwältin sind zwei weitere bekannte deutsche Namen auf der Besetzungsliste vertreten.
Doris Dörrie erhielt für „Glück“ den bayerischen Filmpreis, die Laudatio hielt Ferdinand von Schirach selbst, der Dörrie als perfekte Regisseurin für sein Buch bezeichnete. Am 23. Februar wird der Film in die deutschen Kinos kommen. 


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