Fünf Freunde- Der Film

title: Fünf Freunde
article: Die drei Geschwister Julien, Dick und Anne verbringen ihre Sommerferien bei Tante Fanny und Onkel Quentin. Deren Tochter Georgina, genannt George, möchte zunächst mit ihrer Verwandtschaft nicht viel zu tun haben. Und dann hat auch noch Onkel Quentin keine Zeit für die Besucher und verschanzt sich in seinem Labor. Dort erforscht er eine neue Energiegewinnungsmethode. Aber dann kommt alles ganz anders, als die Geschwister den Hund Timmy in einer gefährlichen Aktion aus einer Höhle befreien. George akzeptiert die Geschwister und taut etwas auf. Bei einem Ausflug zum Strand gelangen die fünf Freunde an ein Funkgerät, aus denen sie mysteriöse Botschaften empfangen. Schnell erkennen sie, dass jemand hinter ihrem Onkel Quentin her ist, um an seine neuste Erfindung zu gelangen. Die fünf Freunde versuchen Hilfe zu holen, doch weder Tante Fanny noch die Polizei glauben ihnen. Also machen sich die fünf Freunde selbst daran den Absender der Botschaften zu finden. Aber das erweist sich gar nicht als so einfach, denn Tatverdächtige gibt es viele.
Die „Fünf Freunde“ ist eine Krimi-Reihe von Enid Blyton, die 1942 erstmals erschienen ist. Gerichtet an junges Publikum kennt sie fast jeder, denn die meisten sind wahrscheinlich damit aufgewachsen. Insgesamt haben sich die Bücher weltweit hundert Millionen Mal verkauft und die Erfolgsserie reißt nach wie vor nicht ab. Denn nach dem Tod der Autorin haben andere Autoren die Storys zunächst weiter geschrieben. Außerdem sind verschiedene Fernsehproduktionen gelaufen, die auch heute noch im Fernsehen ausgestrahlt werden.
Nun kommt die erste Verfilmung in die Kinos. Obwohl die Romane aus Großbritannien stammen, handelt es sich um eine deutsche Verfilmung. Das mag daran liegen, dass die Bücher hier noch erfolgreicher sind, als in ihrem Heimatland. Leider ist die Kinoproduktion nicht gut gelungen. Die Hauptdarsteller sind wesentlich jünger als im Original. Der Regisseur Mike Marzuk wollte damit wohl ein viel jüngeres Publikum ansprechen. Marzuk scheint dabei zu denken, dass das junge Publikum keinerlei Spannung und Aufregung verträgt und in keinster Weise dazu in der Lage ist, selbstständig mitzudenken und Rätsel zulösen. Auch hat er nicht bedacht, dass das Publikum auch wesentlich älter sein könnte, da viele alte Fans vielleicht heute mit ihren eigenen Kindern den Film anschauen werden. So dümpelt die Geschichte die meiste Zeit ziemlich langweilig vor sich hin. Die fünf Freunde lösen jede noch so komplizierte Frage sofort, klappern alle Tatverdächtigen der Reihe nach ab und lösen den Fall praktisch im Ausschlussverfahren. Kombinationsgabe, schwierige Rätsel oder Hürden, wie wir es aus den Büchern kennen, fehlen im Film. Ebenso wirkt der Film in manchen Szenen eher albern, nämlich dann, wenn die beiden Dorfpolizisten als Trottel auftauchen. Der Film „Fünf Freunde“ ist leider nicht besonders gelungen. Wer sich für die Abenteuer der Freunde interessiert, der sollte sich lieber die originalen TV-Produktionen anschauen. 

Regie: Mike Marzuk
Schauspieler: Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen
Genre:Abenteuer, Kinderfilm
Länge: 93 min.
Land: Deutschland 2011
Starttermin Deutschland: 26.01.2012
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Filmverleih: Constantin

Die drei Geschwister Julien, Dick und Anne verbringen ihre Sommerferien bei Tante Fanny und Onkel Quentin. Deren Tochter Georgina, genannt George, möchte zunächst mit ihrer Verwandtschaft nicht viel zu tun haben. Und dann hat auch noch Onkel Quentin keine Zeit für die Besucher und verschanzt sich in seinem Labor. Dort erforscht er eine neue Energiegewinnungsmethode. Aber dann kommt alles ganz anders, als die Geschwister den Hund Timmy in einer gefährlichen Aktion aus einer Höhle befreien.Fünf Freunde-SzenenbildGeorge akzeptiert die Geschwister und taut etwas auf. Bei einem Ausflug zum Strand gelangen die Fünf Freunde an ein Funkgerät, aus denen sie mysteriöse Botschaften empfangen. Schnell erkennen sie, dass jemand hinter ihrem Onkel Quentin her ist, um an seine neuste Erfindung zu gelangen. Die fünf Freunde versuchen Hilfe zu holen, doch weder Tante Fanny noch die Polizei glauben ihnen. Also machen sich die fünf Freunde selbst daran den Absender der Botschaften zu finden. Aber das erweist sich gar nicht als so einfach, denn Tatverdächtige gibt es viele.
Die „Fünf Freunde“ ist eine Krimi-Reihe von Enid Blyton, die 1942 erstmals erschienen ist. Gerichtet an junges Publikum kennt sie fast jeder, denn die meisten sind wahrscheinlich damit aufgewachsen. Insgesamt haben sich die Bücher weltweit hundert Millionen Mal verkauft und die Erfolgsserie reißt nach wie vor nicht ab. Denn nach dem Tod der Autorin haben andere Autoren die Storys zunächst weiter geschrieben. Außerdem sind verschiedene Fernsehproduktionen gelaufen, die auch heute noch im Fernsehen ausgestrahlt werden.
Nun kommt die erste Verfilmung in die Kinos. Obwohl die Romane aus Großbritannien stammen, handelt es sich um eine deutsche Verfilmung. Das mag daran liegen, dass die Bücher hier noch erfolgreicher sind, als in ihrem Heimatland. Leider ist die Kinoproduktion nicht gut gelungen. Die Hauptdarsteller sind wesentlich jünger als im Original. Der Regisseur Mike Marzuk wollte damit wohl ein viel jüngeres Publikum ansprechen. Marzuk scheint dabei zu denken, dass das junge Publikum keinerlei Spannung und Aufregung verträgt und in keinster Weise dazu in der Lage ist, selbstständig mitzudenken und Rätsel zulösen. Auch hat er nicht bedacht, dass das Publikum auch wesentlich älter sein könnte, da viele alte Fans vielleicht heute mit ihren eigenen Kindern den Film anschauen werden. So dümpelt die Geschichte die meiste Zeit ziemlich langweilig vor sich hin. Die fünf Freunde lösen jede noch so komplizierte Frage sofort, klappern alle Tatverdächtigen der Reihe nach ab und lösen den Fall praktisch im Ausschlussverfahren. Kombinationsgabe, schwierige Rätsel oder Hürden, wie wir es aus den Büchern kennen, fehlen im Film. Ebenso wirkt der Film in manchen Szenen eher albern, nämlich dann, wenn die beiden Dorfpolizisten als Trottel auftauchen. Der Film „Fünf Freunde“ ist leider nicht besonders gelungen. Wer sich für die Abenteuer der Freunde interessiert, der sollte sich lieber die originalen TV-Produktionen anschauen. 


Kommentar (0)

Kommentar abgeben
* Ihr Name:
* Ihre E-Mail:
(nicht öffentlich angezeigt)
Nachricht bei Antwort:
Genehmigung:
Webseite:
* Sicherheitsabfrage:
Security Image Neu generieren
Kopieren Sie die Zahlen und Buchstaben aus der Sicherheitsabfrage:
* Nachricht: