Blutzbrüdaz

 

title: "Blutzbrüdaz"
article: „Blutzbrüdaz“ ist eine Musikkomödie über die Berliner Rap-Szene. Rapper Sido bekommt in diesem unter der Regie von Özgür Yildirim gedrehten Film die Gelegenheit zu zeigen, dass er mehr kann, als rappen. 
Die beiden Blutsfreunde Otis (Sido) und Eddy (B-Tight), die sich seit ihrer Kindheit kennen, haben nur ein Ziel: Sie möchten rappen. Allerdings fehlen zum Erfolg die Kontakte zur Szene, sie haben keinen Manager und an Geld mangelt es auch. Als der berühmte Hip-Hopper Fusco (Milton Welsh) sie zu einem Demoband animiert, scheint ihnen das Glück endlich auch einmal zu winken. Allerdings müssen sie für die Aufnahme die Hilfe ihres Schulfreundes Adal (Alpa Gun) in Anspruch nehmen, der sie in kriminelle Machenschaften verstrickt. Das Band schlägt ein wie eine Bombe. Der Plattenproduzent Facher (Tim Wilde) gibt ihnen eine große Chance: Er bietet den „Blutzbrüdaz“ einen Vertrag an. Doch schnell merken die beiden Rapper aus der Berliner Szene die Schattenseiten des Erfolgs. Ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.
Die von Erfolgsproduzent Oliver Berben zusammen mit Fatih Akin produzierte Komödie verbindet einzelne Episoden aus dem Leben des Hauptdarstellers Sido zu einer Geschichte. Gezeigt werden sollen die schwierigen Anfänge des Rap in Deutschland. Parallelen zum Bushido-Film „Die Zeiten ändern sich“ sind erkennbar. Aber wie schon der Versuch von Bushido aus dem Jahre 2010 gelingt auch dieser Film nicht. Der als Komödie angelegte Film versucht zwar, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, dennoch ist es nur mäßig witzig. Allein einige ironische Anflüge sorgen für den einen oder anderen Lacher. Den Darstellern ist anzumerken, dass ihr Geschäft der Rap ist und nicht unbedingt die Schauspielerei. Sido wirkt in seiner Rolle sehr hölzern, B-Tight ist zwar nett anzusehen, überzeugt aber ebenfalls auf der Leinwand nicht. 
Leider bedient „Blutzbrüdaz“ zu viele Klischees, um wirklich sehenswert zu sein. Die alternative Sprachkultur, die vor allem vulgär ist, Kalauer, die schon in anderen drittklassigen Komödien nicht witzig waren – die Musikkomödie enthält von allem zu viel. Mit Wehmut denkt der Zuschauer an den Film „8 Mile“, in dem Kultrapper Eminem zeigte, wie ein rappender Schauspieler aussehen kann. Von dessen Qualität ist Sido weit entfernt, sowohl in schauspielerischer Hinsicht als auch in musikalischer. In einem Interview sagte er, dass er sich erst einmal auf die Musik konzentrieren wolle. Und das ist vielleicht auch besser so!
„Blutzbrüdaz“ ist trotz vieler Hip-Hop-Stars und berühmter Produzenten nur eine mittelmäßige Komödie geworden. Eingefleischte Sido-Fans mögen ihre Freude daran haben, für alle anderen bietet der hochgelobte Film wenig Unterhaltungswert.

 

Regie: Özgür Yildirim
Schauspieler: Sido, B-Tight, Milton Welsh
Genre: Komödie, Musikfilm
Länge: 87 min.
Land: Deutschland 2011
Starttermin Deutschland: 29.12.2011
FSK: ab 12 Jahre
Filmverleih: Constantin

 

Blutzbrüdaz“ ist eine Musikkomödie über die Berliner Rap-Szene. Rapper Sido bekommt in diesem unter der Regie von Özgür Yildirim gedrehten Film die Gelegenheit zu zeigen, dass er mehr kann, als rappen.

Die beiden Blutsfreunde Otis (Sido) und Eddy (B-Tight), die sich seit ihrer Kindheit kennen, haben nur ein Ziel: Sie möchten rappen. Allerdings fehlen zum Erfolg die Kontakte zur Szene, sie haben keinen Manager und an Geld mangelt es auch. Als der berühmte Hip-Hopper Fusco (Milton Welsh) sie zu einem DemobandBlutzbrüdaz-Szenenbild animiert, scheint ihnen das Glück endlich auch einmal zu winken. Allerdings müssen sie für die Aufnahme die Hilfe ihres Schulfreundes Adal (Alpa Gun) in Anspruch nehmen, der sie in kriminelle Machenschaften verstrickt. Das Band schlägt ein wie eine Bombe. Der Plattenproduzent Facher (Tim Wilde) gibt ihnen eine große Chance: Er bietet den „Blutzbrüdaz“ einen Vertrag an. Doch schnell merken die beiden Rapper aus der Berliner Szene die Schattenseiten des Erfolgs. Ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Die von Erfolgsproduzent Oliver Berben zusammen mit Fatih Akin produzierte Komödie verbindet einzelne Episoden aus dem Leben des Hauptdarstellers Sido zu einer Geschichte. Gezeigt werden sollen die schwierigen Anfänge des Rap in Deutschland. Parallelen zum Bushido-Film „Die Zeiten ändern sich“ sind erkennbar. Aber wie schon der Versuch von Bushido aus dem Jahre 2010 gelingt auch dieser Film nicht. Der als Komödie angelegte Film versucht zwar, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, dennoch ist es nur mäßig witzig. Allein einige ironische Anflüge sorgen für den einen oder anderen Lacher. Den Darstellern ist anzumerken, dass ihr Geschäft der Rap ist und nicht unbedingt die Schauspielerei. Sido wirkt in seiner Rolle sehr hölzern, B-Tight ist zwar nett anzusehen, überzeugt aber ebenfalls auf der Leinwand nicht.

Leider bedient „Blutzbrüdaz“ zu viele Klischees, um wirklich sehenswert zu sein. Die alternative Sprachkultur, die vor allem vulgär ist, Kalauer, die schon in anderen drittklassigen Komödien nicht witzig waren – die Musikkomödie enthält von allem zu viel. Mit Wehmut denkt der Zuschauer an den Film „8 Mile“, in dem Kultrapper Eminem zeigte, wie ein rappender Schauspieler aussehen kann. Von dessen Qualität ist Sido weit entfernt, sowohl in schauspielerischer Hinsicht als auch in musikalischer. In einem Interview sagte er, dass er sich erst einmal auf die Musik konzentrieren wolle. Und das ist vielleicht auch besser so!

„Blutzbrüdaz“ ist trotz vieler Hip-Hop-Stars und berühmter Produzenten nur eine mittelmäßige Komödie geworden. Eingefleischte Sido-Fans mögen ihre Freude daran haben, für alle anderen bietet der hochgelobte Film wenig Unterhaltungswert.

 


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