Morgan Freeman

Lebenswerk

Morgan Freeman wurde am 1. Juni 1937 in Memphis, Tennessee, geboren und wuchs in Chicago auf. Bevor Freeman zum Theater kam, arbeitete er nach dem Besuch des Los Angeles Community College vier Jahre lang als Mechaniker bei der US-Luftwaffe. Sein Bühnendebüt konnte Freeman Anfang der 1960er in „The Niggerlovers“ am Pasadena Playhouse-Theater feiern. Nach der schauspielerischen Mitwirkung in anderen Bühnenstücken (u.a. „Hello, Dolly!“) wurde er schließlich mit der TV-Sendung „The Electric Company“ in der Rolle des „Easy Reader“ landesweit bekannt.

Nach dieser Erfahrung wechselte Freeman zurück zum Theater, wo er sehr erfolgreich in zahlreichen Bühnenstücken mitwirkte. So erhielt er in den 1980er Jahren vier Obie-Awards für seine Darstellungen in „Mutter Courage und ihre Kinder“, „The Gospel At Colonus“, „Corialanus“ sowie „Miss Daisy und ihr Chauffeur“. Für seine Rolle im Broadway-Musical „The Mighty Gents“ wurde er mit dem Drama Desk Award und einer Tony-Nominierung gekürt.

Nach kleineren Rollen in Filmen wie „Der Augenzeuge“ und „Harry & Son“ sowie nach seiner Darstellung des Malcom X im Film „Tod eines Propheten“ spielte Freeman erneut den Chauffeur in der verfilmten Version von „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (1989) und wurde dafür für den Oscar nominiert. Seine erste Oscar-Nominierung erhielt der Schauspieler schon 1987 für seine Rolle in „Glitzernder Asphalt“, der internationale Durchbruch gelang ihm jedoch erst mit „Miss Daisy und ihr Chauffeur“.

In den folgenden Jahren spielte Freeman in vielen erfolgreichen Filmen mit, darunter das Bürgerkriegsdrama „Glory“, „Fegefeuer der Eitelkeiten“, „Robin Hood: König der Diebe“ und Clint Eastwood’s „Erbarmungslos“.

1993 arbeitete Freeman erstmals als Regisseur und drehte den Film „Bopha!“, der sich mit der Apartheit in Südafrika auseinandersetzt. Wie auch in anderen Filmen von Morgan Freeman (z.B. „Tod eines Propheten“, „Miss Daisy und ihr Chauffeur“) sind hier die Unterdrückung der Afroamerikaner und deren Rechte das beherrschende Thema.

Nach der erneuten Oscar-Nominierung für seine Darstellung in „Die Verurteilten“ (1994) und der Mitwirkung in zahlreichen anderen Filmen, zu denen auch „Bruce Allmächtig“ und „Der Anschlag“ zählen, erhielt Freeman im Jahr 2005 schließlich den Oscar als bester Nebendarsteller in „Million Dollar Baby“.

Privat hat Freeman vier Kinder und ist in zweiter Ehe mit Myrna Colley-Lee verheiratet. Mit ihr lebt er in Charleston, Mississippi, sowie in New York.


Filmographie

1979: Attica – Revolte hinter Gittern (Attica)
1981: Liebe ist meine stärkste Waffe
1984: Harry & Sohn (Harry & Son)
1985: Marie – Eine wahre Geschichte (Marie: A true story
1985: Protokoll einer Hinrichtung (The execution of Raymond Graham)
1986: Letzte Ruhe (Resting Place)
1987: An einem Freitagabend (Fight for live)
1987: Glitzernder Asphalt (Street smart)
1988: Johnny Handsome – Der schöne Johnny (Johnny Handsome)
1988: Süchtig (Clean and sober)
1988: Tropic War (Blood money)
1989: Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy)
1989: Glory
1989: Der knallharte Prinzipal (Lean on me)
1990: Fegefeuer der Eitelkeiten (The bonfire of the vanities)
1991: Robin Hood: König der Diebe (Robin Hood: prince of the thieves)
1992: Im Glanz der Sonne (The power of one)
1992: Erbarmungslos (Unforgiven)
1993 als Regisseur: Bopha! – Kampf um Freiheit (Bopha!)
1994: Die Verurteilten (The shawshank redemption)
1995: Outbreak - Lautlose Killer (Outbreak)
1995: Sieben (Seven)
1995: Moll Flanders - Hure wider Willen
1996: Außer Kontrolle (Chain reaction)
1997: Amistad
1997: ...denn zum Küssen sind sie da (Kiss the girls)
1998: Deep Impact
1998: Hard Rain
1998: Studio 54 (54)
2000: Nurse Betty
2000: Under Suspicion - Mörderisches Spiel (Under Suspicion)
2001: Im Netz der Spinne (Along came a spider)
2002: High Crimes – Im Netz der Lügen (High Crimes)
2002: Der Anschlag (The sum of all fears)
2003: Bruce Allmächtig (Bruce Allmighty)
2003: Levity
2003: Dreamcatcher
2004: Million Dollar Baby
2005: Batman Begins
2005: Krieg der Welten
2005: Unleashed - Entfesselt (Danny the Dog)
2005: Sprechrolle als Erzähler in Die Reise der Pinguine (La marche de l’empereur)
2005: Edison
2005: Ein ungezähmtes Leben (An unfinished life)
2006: Lucky Number Slevin
2006: The Contract
2006: 10 Items or Less
2007: Evan Allmächtig (Evan Almighty)

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