Charlotte Rampling

Lebenswerk

Charlotte Rampling wurde am 5. Februar 1946 in Sturmer/Essex, Großbritannien, als Tochter des Offiziers Godfrey Rampling geboren. Nach abgeschlossener Ausbildung an der Jeanne d’Arc Adadémie pour Jeunes Filles in Versailles und der St. Hilda’s School in Bushey, England, arbeitete Rampling für kurze Zeit als Model. Daraufhin absolvierte sie ein Jahr an der Londoner Schauspielschule „The Royal Court“ und trat schließlich in der Komödie „Der gewisse Kniff“ 1965 erstmals in einem Film auf. Ihre Nebenrolle in „Georgy Girl“ verhalf ihr zu internationaler Bekanntheit und weiteren Rollenangeboten.

Die wenig anspruchsvollen Rollen der britischen Filme konnten Rampling jedoch nicht zufrieden stellen, weshalb sie sich dem italienischen Kino zuwandte. Die Filme „Die Verdammten“ und „Der Nachtportier“ (1974) führten zu hitzigen Diskussionen und sorgten für ein Karrierehoch der Mimin.

Bekannte Regisseure wie Woody Allen und Alan Parker boten ihr anspruchsvolle Frauenrollen an, was sie in den 1980ern dazu bewog, vorwiegend in Europa zu arbeiten. Einen großen Erfolg feierte sie mit der weiblichen Hauptrolle in „Stardust Memories“ (1980). Ihre Hauptrolle im Drama „Unter dem Sand“ brachte ihr jeweils eine Nominierung für den französischen Filmpreis Cesar und den Europäischen Filmpreis ein. Letzteren gewann sie schließlich im Jahr 2003 mit dem Film „Swimming Pool“.

Mitte der 1970er ließ Rampling sich in Frankreich nieder, wo sie 1976 den Musiker Jean-Michel Jarre heiratet. 20 Jahre später wurde die Ehe geschieden.

Im Jahr 2000 wurde sie für ihre Dienste um die kulturellen Beziehungen zwischen Frankreich und Großbritannien zum Officer of the Order of the British Empire ernannt.

2002 erfüllte sich die Schauspielerin, die ursprünglich Sängerin werden wollte, mit dem Album „Comme Une Femme“ einen Traum. Nach jahrelangem Gesangstraining konnte sie damit der Passion nachgehen, die ihr ihr Vater in ihrer Kindheit verboten hatte.  

Nach ihren Film- und Gesangserfolgen begann Rampling 2003 ihre Theaterkarriere am Pariser Theatre Edourard VII. Ein Jahr später stellte sie ihr Bühnentalent auch in London mit „The False Servant“ erfolgreich unter Beweis.


Filmographie

1966: Georgy Girl
1967: Der Kampf (The Long Duel)
1968: Die Mafia-Story (Sequestro di persona)
1969: Die Verdammten (La Caduta degli dei)
1972: Asylum
1972: Heinrich VIII und seine sechs Frauen (Henry VIII and His Six Wives)
1973: Duell in Vaccares (Caravan to Vaccares)
1974: Zardoz
1974: Der Nachtportier (Il Portiere di notte)
1975: Foxtrot
1974: Yuppi Du
1975: Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell, My Lovely)
1975: Das Fleisch der Orchidee (La Chair de l'orchidée)
1976: Sherlock Holmes in New York
1977: Orca, der Killerwal (Orca – the killer whale)
1977: Das malvenfarbene Taxi (Un taxi mauve)
1980: Stardust Memories
1982: The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit (The Verdict)
1984: Viva la vie - Es lebe das Leben (Viva la vie)
1985: Mörderischer Engel (On Ne Meurt Que Deux Fois)
1986: Max mon amour
1987: Mascara
1987: Angel Heart
1988: Paris bei Nacht (Paris by Night)
1988: D.O.A. – Bei Ankunft Mord (D.O.A.)
1992: Die verlassene Frau (La femme abandonnée)
1992: Sommer des Erwachens (Hammers over the anvil)
1993: Asphalt Tango
1993/94: Tödliche Gedanken (Murder in mind)
1994: Time Is Money
1994: Radetzkymarsch
1996: Tödliche Umstände (Invasion of Privacy)
1997: Wings of the Dove – Die Flügel der Taube (The Wings of the Dove)
1999: Signs & Wonders
1999: Great Expectations
2000: Superstition – Spiel mit dem Feuer (Superstition)
2000: Aberdeen
2000: Unter dem Sand (Sous le sable)
2001: Der vierte Engel (The fourth angel)
2001: Spy Game - Der finale Countdown (Spy Game)
2002: Küss mich, wenn du willst (Embrassez qui vous voudrez)
2003: Dead Simple (I’ll sleep when I’m dead)
2003: Augustus - Mein Vater der Kaiser (Imperium: Augustus)
2003: Swimming Pool (Europäischer Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin)
2003: The Statement
2004: Le Chiavi di Casa - Die Hausschlüssel (Le Chiavi di Casa)
2004: Immortal - New York 2095: Die Rückkehr der Götter
2005: In den Süden (Vers le Sud)
2005: Lemming (Film)
2006: Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell (Basic Instinct 2)
2007: Angel - Ein Leben wie ein Traum (The Real Life of Angel Deverell)


Links

www.charlotterampling.net


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