Anouk Aimée

Lebenswerk

Anouk Aimée wurde am 27. April 1932 als Tochter der Schauspielerpaars Geneviève Sorya und Henri Dreyfus in Paris geboren. Vor ihren ersten Auftritten auf der Bühne und in kleineren Filmen erhielt Aimée Schauspielunterricht in London und Paris und absolvierte eine Tanzausbildung an der Oper in Marseille.

Durch die Hauptrolle im Drama „Die Liebenden von Verona“ (1948) wurde die junge Schauspielerin bekannt. Nach Filmen wie „Der goldene Salamander“ (1950) und „Montparnasse 19“ (1957) konnte sie mit „Das süße Leben“ (1960) einen großen Erfolg feiern. Für einige Zeit arbeitete sie anschließend für kleinere italienische Produktionen, um 1966 wieder nach Frankreich zurückzukehren. Besondere Ehre wurde Aimée durch die Rolle des Scriptgirls Anne Gauthier in „Ein Mann und eine Frau“ (1966) zuteil. Sie erhielt dafür den Golden Globe sowie den britischen Filmpreis und wurde für den Oscar nominiert.

Nach ihrer Hochzeit mit dem Schauspieler Albert Finney im Jahr 1970 zog sie sich für sechs Jahre zurück, ehe sie ihren nächsten Leinwandauftritt mit „Ein Hauch von Zärtlichkeit“ (1976) hatte. „Der Sprung ins Leere“ brachte ihr 1980 den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes ein. 1986 wirkte sie in der Fortsetzung des Erfolgsfilms von 1966 „Ein Mann und eine Frau – zwanzig Jahre später“ mit. In den Jahren 1995 bis 1997 war die Mimin hauptsächlich am Theater beschäftigt. Für ihr Lebenswerk wurde Aimée 2003 mit dem César ausgezeichnet.


Vor ihrer Ehe mit Albert Finney, die 1978 geschieden wurde, war Aimée für Jahr mit Edouard Zimmermann verheiratet. Die nachfolgenden Ehen mit dem Regisseur Nikos Papatkis und dem Schauspieler und Komponisten Pierre Barouh führte sie jeweils drei Jahre lang. Mit Papatkis verbindet sie die gemeinsame Tochter Manuella.


Filmographie

1948: Die Liebenden von Verona (Les amants de Verone)
1950: Der goldene Salamander
1952: Der scharlachrote Vorhang (Le rideau croimisi)
1955: Ich suche Dich
1956: Nina
1956: Stresemann
1957: Der sechste Mann (Tous peuvent me tuer)
1957: Montparnasse 19
1957: Immer wenn das Licht ausgeht (Pot-Bouille)
1958: Mit dem Kopf gegen die Wände (La tête contre les murs)
1960: Das süße Leben (La Dolce Vita)
1960: Bevor das Licht verlöscht (L’imprévu)
1960: Lola, das Mädchen aus dem Hafen (Lola)
1960: Wo bleibt die Moral, mein Herr? (Le farceur)
1961: Das Jüngste Gericht findet nicht statt (Il giudizio universale)
1961: Quai Notre Dame
1961: Sodom und Gomorrha
1962: Grausame Hände (F.L.A.S.H. )
1962: Achteinhalb
1963: Liolà
1965: Liebe im Zwielicht (La fuga)
1965: Die Stationen unserer Liebe (Le stagionie de nostro amore)
1966: Ein Mann und eine Frau
1967: Ein Abend... ein Zug (Un soir, un train)
1968: Das Fotomodell (The model shop)
1968: Alexandria - Treibhaus der Sünde (Justine)
1968: Ein Hauch von Sinnlichkeit (The appointment)
1976: Ein Hauch von Zärtlichkeit (Si c’était à refaire)
1978: Meine erste Liebe (Mon premier amour)
1979: Der Sprung ins Leere (Salto nel vuoto)
1981: Die Tragödie eines lächerlichen Mannes (La tragedia di un uomo ridiculo)
1984: Viva la vie - Es lebe das Leben (Vive la vie)
1985: Ein Blatt Liebe (Un page d’amour)
1986: Ein Mann und eine Frau - 20 Jahre später (Un homme et une femme – 20 ans déjà)
1987: Das Chaoten-Duo (Arrivederci e gracie)
1990: Bethune - Arzt und Held (Bethune: The making of a heroe)
1992: Das Schicksal des Freiherrn von Leisenbohg (L’amour maudit de Leisenbohg)
1992: Stimmen im Garten (Voices in the garden)
1994: 101 Nacht - Die Träume des M. Cinéma
1995: Prêt-à-Porter
1997: Die Bibel – Salomon
2001: Napoleon
2001: Festival in Cannes
2002: Birkenau und Rosenfeld
2004: Happy End mit Hindernissen (Ils se marièrent et eurent beaucoup d’enfants)

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