LebenswerkCharlize Theron wurde am 7. August 1975 als Tochter des französischstämmigen Bauunternehmers Charles und der deutschstämmigen Gerda in Benoni, Südafrika, geboren. In ihrer Kindheit nahm Theron Ballettunterricht und professionalisierte ihr tänzerisches Können im Alter von 16 Jahren an der Johannesburger Schule für darstellende Künste. Nachdem sie einen lokalen Modelwettbewerb gewonnen hatte, hielt sie sich für kurze Zeit in Mailand auf, um dort als Model zu arbeiten. Ihrer Modelkarriere wandte Theron allerdings bald den Rücken zu. Mit ihrer Aufnahme im Joffrey Ballet in New York versuchte die damals 17-Jährige erneut, sich als professionelle Tänzerin zu etablieren. Eine Knieverletzung machte ihr das jedoch unmöglich.
Mit 18 Jahren verlegte Theron ihren Wohnsitz nach Los Angeles, wo sie von einem Agenten entdeckt wurde und nach einigen Monaten ihre erste kleine Filmrolle bekam. Für lange Zeit besetzte sie weniger anspruchsvolle Rollen als schöne Frau an der Seite des männlichen Hauptdarstellers. Große Anerkennung wurde der Mimin erst als Serienmörderin im Film „Monster“ (2004) zuteil, wofür sie einen Oscar und einen Golden Globe erhielt. Weniger Erfolg hatte Theron mit dem darauf folgenden Film „Head in the Clouds“ (2004). „
Kaltes Land“ (2005) jedoch brachte ihr im Jahr 2006 abermals jeweils eine Nominierung für den Oscar und den Golden Globe ein. Kurz zuvor war sie außerdem für ihre Darbietung in „The Life and Death of Peter Sellers“ (2004) für einen Golden Globe nominiert worden.
Seit 2002 ist die sto
lze Besitzerin zahlreicher Preise mit Stuart Townsend liiert, den sie bei den Dreharbeiten zu „24 Stunden Angst“ (2002) kennengelernt hat. Im Jahr 2004 wollte sie die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen. Allerdings gelang es ihr nicht, in Deutschland lebende Verwandte nachzuweisen. Sprachliche Schwierigkeiten hätte sie sicher nicht gehabt – Theron wird nachgesagt, sie beherrsche neben ihrer Muttersprache Afrikaans und ihrer Zweitsprache Englisch 26 Sprachen.
Filmographie1996: Kinder des Zorns 3 – Das Chicago Massaker (Children of the Corn III)
1996: 2 Tage in L.A. (2 Days in the Valley)
1996: That Thing You Do!
1997: Noch dümmer (Trial and Error)
1997: Im Auftrag des Teufels (The Devil's Advocate)
1997: Hollywood Undercover
1998: Celebrity
1998: Mein großer Freund Joe (Mighty Joe Young)
1999: Die Frau des Astronauten (The Astronaut's Wife)
1999: Gottes Werk und Teufels Beitrag (The Cider House Rules)
2000: The Yards – Im Hinterhof der Macht
2000: Reindeer Games
2000: Men of Honor
2000: Die Legende von Bagger Vance (The Legend of Bagger Vance)
2001: Sweet November
2001: 15 Minuten Ruhm (15 Minutes)
2001: Im Bann des Jade Skorpions (The Curse of the Jade Scorpion)
2002: 24 Stunden Angst (Trapped)
2002: Waking Up in Reno
2003: The Italian Job – Jagd auf Millionen
2003: Monster
2004: Head in the Clouds
2004: The Life and Death of Peter Sellers
2005: Æon Flux
2005:
Kaltes Land (North Country)2005: Arrested Development
2007: In the valley of elah
2007: Sleepwalking
2007: Battle in Seattle
2008: John Hancock
2008: The ice at the bottom of the world
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